Die Crema – Aroma und Mundgefühl

Die Crema ist der goldbraune, samtige Schaum, der sich auf einem frisch gebrühten Espresso bildet. Sie ist ein Zeichen für einen gut extrahierten Kaffee und beeinflusst sowohl das Aroma als auch das Mundgefühl.

Warum ist die Crema wichtig?

  1. Aromaträger: Die Crema enthält Öle, Proteine und feine Kaffeepartikel, die das Aroma intensivieren. Beim Trinken gelangen diese Stoffe zuerst an den Gaumen, was den Geschmack abrundet.
  2. Qualitätsmerkmal: Eine dichte, stabile Crema zeigt, dass der Kaffee frisch geröstet wurde und mit dem richtigen Druck extrahiert wurde (idealerweise 9 bar).
  3. Mundgefühl: Sie verleiht dem Kaffee eine leichte Cremigkeit und verhindert, dass sich das Aroma zu schnell verflüchtigt.

Was beeinflusst die Crema?

  • Kaffeebohnensorte: Arabica-Bohnen haben weniger Crema als Robusta-Bohnen, da Robusta mehr Öle und Proteine enthält.
  • Frische der Bohnen: Frisch geröstete Bohnen erzeugen mehr Crema, da sie noch CO₂ enthalten.
  • Brühdruck: Maschinen mit ausreichend Druck (z. B. Nespresso oder Siebträger mit 9 bar) erzeugen eine stabile Crema.
  • Mahlgrad & Wasserqualität: Zu grob gemahlener Kaffee oder kalkhaltiges Wasser können die Crema negativ beeinflussen.

Beim Americano oder Café Crema wird die Crema oft dünner oder geht verloren, weil mehr Wasser verwendet wird. Wer sie erhalten möchte, sollte den Espresso nach dem heißen Wasser in die Tasse geben.

Quelle: ChatGPT

Siebträger und großer Kaffee?

inen großen Kaffee mit einer Siebträgermaschine zuzubereiten ist eine kleine Herausforderung, da diese Maschinen primär für Espresso optimiert sind. Hier sind einige bewährte Methoden, um einen großen Kaffee zu machen:

1. Americano (klassisch)

Schritte:

1. Bereite einen doppelten Espresso (ca. 40–50 ml) mit der Siebträgermaschine zu.

2. Füge heißes Wasser hinzu, bis die gewünschte Menge erreicht ist (z. B. 200–250 ml für einen großen Kaffee).

Vorteil: Behält den Geschmack und die Aromastoffe des Espressos, ist aber milder.

Tipp: Verwende Wasser direkt aus einem Wasserkocher oder dem Heißwasserauslass der Maschine, falls vorhanden.

2. Lungo

Schritte:

1. Mahle den Kaffee etwas gröber als für Espresso.

2. Ziehe einen verlängerten Espresso (ca. 100–150 ml) aus dem Siebträger.

• Tipp: Stoppe den Brühvorgang, bevor die Crema anfängt wässrig oder bitter zu werden.

Vorteil: Intensiver und vollmundiger als ein Americano, jedoch weniger bitter als ein zu stark extrahierter Espresso.

Nachteil: Kann bei falscher Zubereitung zu bitter werden.

3. Doppelter Espresso

Schritte:

1. Mahle den Kaffee normal fein für Espresso.

2. Ziehe zwei doppelte Espressos (also vier Shots, ca. 80–100 ml insgesamt).

3. Optional: Mit heißem Wasser auffüllen.

Vorteil: Kräftig und aromatisch.

Nachteil: Stärker koffeinhaltig.

4. Caffè Crema (wenn die Maschine es zulässt)

Schritte:

1. Verwende grober gemahlenen Kaffee als für Espresso.

2. Ziehe einen verlängerten Bezug von 150–200 ml.

Tipp: Nicht jede Siebträgermaschine unterstützt diesen Modus optimal. Experimentiere mit Mahlgrad und Wassermenge.

Wichtige Tipps:

Mahlgrad und Dosierung: Experimentiere mit einem etwas gröberen Mahlgrad und einer leicht höheren Dosierung, um Überextraktion (bitterer Geschmack) zu vermeiden.

Wasserqualität: Verwende gefiltertes Wasser, um den Geschmack zu verbessern.

Vorwärmen: Erwärme die Tasse vor der Zubereitung, damit der Kaffee länger heiß bleibt.

Für die besten Ergebnisse ist der Americano oft die bevorzugte Methode, da er die Flexibilität zwischen Geschmack und Menge bietet.

Quelle: ChatGPT